Andalusien in Somonte

Mittwoch, Mai 16, 2012 Posted by

Die Kassete leiert schon ein wenig und dennoch haben die alten Revolutionshymnen nicht an Scharm verlohren. Als wir durch die Einfahrt der mit Fahnen geschmückten Finca fahren, singen die beiden Andalusier vor mir in dem klapprigen Wagen stolz die Texte von Freiheit und Arbeit für alle.

Die Andalusier, so wurde mir eindringlich erklärt haben eine ganz eigene Kultur und sind auf garkeinen Fall mit Spaniern zu verwechseln. Sehr lebendig geht es in den Assambleas zu, in denen jeder zu Wort kommt, über die wichtigen Themen. Die Arbeit und das Leben im Kollektiv werden hier ernst genommen. So gibt es morgens Feldarbeit – gerade schaffen wir die Trocknen überreste der Genpflanze vom Feld um später Paprika dort an zu bauen, danach nochmal ein kleines Frühstück, welches die Frauen vorbereitet haben, die auch das Haus putzen und die Wäsche waschen, von Zeit zu Zeit werden sie auch von Männern unterstützt der Gleichberechtigung wegen. Danach geht es wieder aufs Feld, bis die Mittagssonne so unerträglich heiss wird, so dass eine lange Siesta uns vor dem Verpuffen rettet. Havier, ein echter andalusischer Landmann, fährt selbst dann noch mit dem Trecker über die Felder mit Zigarre im Mund, oder bastelt auf dem Metalldach an der Laterne herum.

Das Essen ist meist typisch andalusisch, Pailla, Tortilla, Serveza … Salate – was bringt es schon Essen auf zu schreiben – es ist einfach lecker!

Heute und morgen noch werden wir von einem Kamerateam begleitet, um eine Reportage von Somonte ins spanische Fernsehen zu bringen. Na bin ich mal gespannt was das füer ein Bericht wird.

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Somonte

Mittwoch, Mai 9, 2012 Posted by

es ocupadoWir fahren mit Pablo, der in einer ONG arbeitet und 3 Jahre in Cuba gelebt hat, nach Somonte.

¿Doch was ist eigentlich dieses Somonte?

Als nach Francos Tod die sozialistische Partei in Andalusien an die Macht kam kaufte sie viel Land, ca 250.000 ha, die nun also in öffentlichem Besitz waren. Jetzt da das Land hoch verschuldet ist und immer weiter privatisiert wird, wie überall in Europa, möchte die rechte Partei pp, die schon seit Jahren durch Korruption an der Macht ist, das Land gerne wieder verkaufen.
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Wie wir nach Cordoba kamen

Mittwoch, Mai 9, 2012 Posted by

DSCN1543In Granada stehen wir nun geschlagene 2 Stunden an der Tankstelle. Niemand hier fährt über die Grenzen der Stadt hinaus. Ein Buchillustrator bringt uns schliesslich doch 60 Kilometer weit weg nach Alcaudete.

Ein kleines Dorf mit wirklich netten Menschen. Inspiriert von Daniel und von der Mülltonne in der wir die Pappi finden malen wir unser Schild was uns nun mehr Glück bringen soll. Doch die Menschen lächeln uns fortan nur freundlich zurück und gestikulieren wild im Auto herum. Uns wird klar: hier fährt so schnell niemand nach Cordoba.
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Die lukrativen Lügen der Wissenschaften

Montag, April 30, 2012 Posted by

 Johannes Jürgenson beschreibt als studierter Mediziner sehr ausführlich die Verflechtungen in Gesundheits- und Sozialsystem sowie die Rolle der Wissenschaft in unserer heutigen Zeit. Ausgehend von der Betrachtung der psychischen Beschaffenheit der Menschen zeigt er die korrupte Geldmaschine, in der die Wahrheit hinter hohen Mauern geheim gehalten wird.

Die Massenmedien tragen die üblichen Desinformationen bei.

All die Geschichten über Klimawandel, Ozonloch, Krebs, Aids bewirken vor allem eines: Angst und Ohnmacht. Sie verdecken die Sonnenseite des Lebens und so ersticken wir langsam in unserer “Wahrheit”. Die Nutzniesser sind die Hauptakteure hinter den Kulissen, wie immer das auch aussehen mag.

Durch dieses Buch wurde mir ein grosses Stück Selbstbewusstsein geschenkt mit dem ich nun kritisch die etablierte Wissenschaft hinterfragen kann.

Wem das zu sehr nach Verschwörung klingt, der nimmt einfach die blaue Pille und schläft weiter.

Allen anderen sei hier gesagt: Es ist Zeit, dass sich grundlegend etwas ändert. Was das ist muss jeder selbst entscheiden:

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Die Neue Medizin

Montag, April 30, 2012 Posted by

Anhand von diesem Allerweltsbeitrag lässt sich wunderbar zeigen wie weit die #Manipulation der #Massenmedien geht. Intelligente, seriöse #Menschen werden einfach als dumme Vollpfosten dargestellt: Die #NeueMedizin ist der Weg aus unserem krank gewordenen #GesundheitsSystem, in dem blind den korrupten oder nichts ahnenden Ärzten gehorcht werden muss, wie an der Front.

 Dr. Hamer
 

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Anarchismus in Spnanien

Montag, April 30, 2012 Posted by

viva la AnarquiaDie höchste Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist die Anarchie.

Anders als weit verbreitete Vorstellungen besteht ihr Wesen darin die Aufgaben des Staates auf die Bevölkerung zu verteilen, so dass ein Staat; eine Regierung überflüssig wird. Nur so ist es möglich für jeden Einzelnen die Verantwortung für sein eben in die eigenen Hände zu nehmen.

Alle Entscheidungen werden von Arbeitern und Bauern getroffen. Dass dieses System funktioniert beweisst natürlich ein unpopulärer Teil der Geschichte.

 

 

(Vorbild)

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Zu Besuch bei Dave und wieder in Granada

Donnerstag, April 26, 2012 Posted by

DSCN1296Bei David haben wir jetzt eine Woche wie die Könige gelebt. Seine “Villa” in Los Molinos steht an einer Klippe, hoch oben über der grünen Oase im Tal.

Der Garten im Tal ist in Form eines Mandalas gestaltet, was von hier oben einfach fantastisch aussieht.
Die ersten vier Tage hier haben wir für einen deutschen Namens Timbe gearbeitet, der schon seit mehreren Jahren hier lebt und Trommeln aus dem Holz der Agave baut.
Bei ihm haben wir viel über diese tolle und vielseitige Pflanze gelernt, ihm bei der Agavensafternte (Aguamiel) geholfen und seine Agavenplantage gejätet.
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Es gibt Spanier die nehmen dich überall mit hin

Mittwoch, April 25, 2012 Posted by

Almeria am StrandDen jungen Typen aus dem Guardal Info, der das freie Internet betreute, sollten wir in den nächsten Tagen noch besser kennen lernen.

Er fuhr uns in das nächste Drof, das uns einiges an Kraft ersparte – zumal es mir an diesem Morgen für eine Stunde super schlecht ging, vielleicht das falsche Wasser die Hitze oder einfach wegen der Statistik… na jedenfalls hatten wir dann in Canjayer, einen Grosshandel gefunden und konnten uns so billig wie man sich nicht vorstellen kann mit so viel Obst und Gemüse eindecken wie wir kaum essen konnten. Der Ort wird gerade 400 Jahre alt und wirkt besonders erhaben durch seine Kirche, welche morgens das erste und abends das letzte Licht einfängt.

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Cadiar nach Tabernas

Mittwoch, April 25, 2012 Posted by

No hay camino Heute sind wir in Almocita angekommen. Rotgebrannte Gesichter und voller Blasen an den Füssen und geplagt von trockenem Staub und den gefühlten 30 Grad.

Natürlich sind auch die 100 Kilogramm auf dem
Rücken daran nicht unbeteiligt und dazu kommt dann noch das typische
Phänomen dass sich der Wanderweg unterwegs in Staub auflöst, so dass
wir durch spaniens Berge irren vorbei an Mienenschächten und alten
Ruienen bis wir schliesslich zu einem Fluss kamen an dem wir uns nicht
das erste mal wie Hippys benamen und endlich unsere Sachen waschen konnten. Es gibt nichts Besseres als einen erfrischenden Bach in diesem Augenblick. Wie ein kleines Paradies in der rauen Landschaft fliesst er dahin.

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Cahorros in der Sierra Nevada

Dienstag, März 6, 2012 Posted by

DSCN0681

Wir durchqueren das kleine Dorf Monachil und beschliessen sofort in einigen Jahren hier zusammen zu leben.

Am Rande der Sierra Nevada gelegen liegt das Dorf eingebettet in eine imposante Landschaft.

Ueber die Berge verstreut, auch mal auf den Spitzen, liegen viele kleine Granjas. Ueberalle sieht man kleine Menschengruppen die auf den Natruwanderpfaden unterwegs sind. Unter den Olivenbaumen grast ein einsamer Esel und in der Ferne springen Muflons ueber die Felsen. Neben den Glocken der Schafe ist die Luft erfuellt von dem Geschrei der Voegel.

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Llano de la pérdiz

Mittwoch, Februar 29, 2012 Posted by

DSCN0621
Da es Gestern den halben Tag lang nach Gas gerochen hat, kann ich mir nun endlich mal das Wort sonido merken.

Das Haus ist dann doch nicht explodiert. Dafuer kam die 83 jaehrige Angelita von neben an zu Besuch. Sie erzaehlte uns von der Liebe und von ihrem Sohn, der seit zehn Jahren in Deutschland lebt. Sie weiss natuerlich, dass ich kaum etwas verstehen kann von dem was sie sagt. So lehne ich mich zurueck und beobachte die Blicke und die Gesten der Beiden.

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Granada

Sonntag, Februar 26, 2012 Posted by

en mi campo

Nach einem koeniglichen spanischen Mittagessen bestehend aus Gazpacho, Salmorejo, Pisto und Tarta de Turrón, sitze ich auf dem 10 cm breiten Balkon in der Sonne. Siiiiesta!

Waehrend mein Ruecken mit dem Sitzsack verschmilzt  und die Sonne ueber mein Gesicht fliesst, spazieren die Menschen die schmale Strasse entlang. Der Duft, der Frauen, von denen hier eine schoener ist als die ander, steigt zu mir herauf und laesst mich fuer einige Minuten die Welt vergessen.

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